Projekte | Designschule

Design trifft Europa

Drei Design-Challenges für Europa: Gesellschaftliches Engagement trifft auf Branding, Social Media und Kommunikationsdesign.

Wie kann ein Verein mehr Menschen für ein geeintes Europa erreichen und begeistern? Genau dieser Frage geht die Abschlussklasse Grafik-Design in den kommenden Wochen nach.

Die Schüler*innen arbeiten in einem neuen Kooperationsprojekt an realen Aufgaben für die Europa-Union Berlin (EUB) und die Europäische Akademie Berlin (EAB). Zum Auftakt kamen Manuel Knapp, hauptberuflich Studiengangsleiter der EAB und ehrenamtlich einer der Vorsitzenden des EUB und die Co-Vorsitzende des EUB, Emmeline Charenton, an die Designschule Berlin. Gemeinsam stellten sie die Aufgaben vor und gaben Einblicke in die Arbeit beider Organisationen.

 

Im Mittelpunkt steht zunächst der Außenauftritt der Europa-Union Berlin. Der Verein engagiert sich für ein demokratisches und geeintes Europa. Die Schüler*innen analysieren, wie dieses Anliegen heute über Website, Instagram, Facebook und weitere Medien vermittelt wird, und entwickeln Ideen für einen zeitgemäßen Auftritt, der mehr Menschen anspricht und neue Zielgruppen erreicht.

 

Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Frage, wie mehr Frauen für den Verein interessiert und als Mitglieder gewonnen werden können.

 

Ein zweiter Schwerpunkt führt zur Europäischen Akademie Berlin und ihrer Immobilie: Wie kann das Haus im Grunewald stärker als Veranstaltungsort wahrgenommen werden? Wie lassen sich Räume, Atmosphäre und Nutzungsmöglichkeiten überzeugend vermitteln und neue Veranstalter erreichen? Manuel Knapp erklärte die Wichtigkeit dieses Aspekts: „Tatsächlich sind wir finanziell darauf angewiesen, dass unsere Angebote wie Bildungsseminare oder -trainings angenommen werden und unsere Räume durch Externe gebucht werden.“

 

In den kommenden 16 Wochen entwickeln die Schüler*innen in drei Teams individuelle Lösungen. Dabei stehen Websites, Flyer und Social-Media-Auftritte auf dem Prüfstand. Es geht darum, reale Probleme kooperativ zu lösen und Marken methodisch und gestalterisch weiterzuentwickeln und zu stärken. Dafür nutzen die Teams unter anderem Methoden und Mindsets des Design-Thinking-Prozesses und werden von ihrem Dozenten Stefan Berg auf diesem Weg unterstützt.

 

Wir wünschen allen Teilnehmenden ein erfolgreiches Projekt und sind schon gespannt auf die Ergebnisse.